Zweierlei versunken sein - Porky, Lillepuss und Feechen

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01.10.2017

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Kommunikation mit Ihrem Vierbeiner

Um über Distanz Kontakt zu Ihrem Tier aufnehmen zu können, benötigen Tierdolmetscher ein Foto, den Namen, das Geschlecht und eventuell das Alter - und wenn Sie mögen: einige Fragen, die Sie besonders interessieren - keine Hintergrundauskünfte!

Eine Kommunikation stellt immer eine subjektive Momentaufnahme dar. Erfahrungsgemäß ist längst nicht immer deckungsgleich, was ein Tier für wichtig und erzählenswert erachtet und wie es seine Welt sieht, oder was dem Besitzer vielleicht Sorgen bereitet und ihn beschäftigt. Tiere berichten, was ihnen wichtig ist, aus ihrer Perspektive der Dinge, und sie springen bisweilen - für unsere Begriffe - in den Zeiten hin und her (d.h. Informationen aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft können durcheinander laufen).

Die "Vollständigkeit" eines Protokolls aus Menschensicht hat daher keine Beweiskraft für eine erfolgreiche Kommunikation. Das wäre der falsche Ansatz, ein Protokoll in Auftrag zu geben. Es sind menschliche Maßstäbe – Tiere leben im Hier und Jetzt und gehen viel gelassener mit „Schicksal“ um als die meisten von uns.

Wichtig für Sie vorab und zur Lesart eines Tierkommunikationsprotokolls zu wissen: Wenn Sie spezielle Fragen haben oder es um einen konkreten Sachverhalt geht, schicken Sie diese Infos bitte gern mit. Ich sehe mir Infos grundsätzlich erst in einem "zweiten Arbeitsschritt" an, um unvoreingenommen arbeiten zu können. Konkret übermitteln kann ich allerdings nur etwas, wovon ich weiß bzw. wovon ich mir selbst ein Bild machen kann. (Beispiel: Wenn ich nicht weiß, ob "Peterle" ein Wellensittich oder ein Mensch ist, kann das Ergebnis nur verwirrend sein. Wenn ich bei "reiten" an Freizeit denke, Sie aber an Turniere, wird die Antwort auf die Frage "Macht dir das Spaß?" evtl. zu Missverständnissen führen ... u.v.m.) Was mir das Tier von sich aus übermittelt, muss nicht deckungsgleich sein mit dem, was Sie erwarten, oder wie Sie Dinge bewerten. Manchmal scheint es uns vielleicht profan, aber für Pferde sind Gras und Möhren wichtig und für einen dreibeinigen Dackel mag dieser Umstand nicht erwähnenswert sein - er weiß es ja.

Eine Kommunikation ersetzt niemals den Gang zum Tierarzt, Heilbehandler, vernünftiges Training oder den Besuch einer Hundeschule! Tierkommunikation wird keine Instinkte oder triebgesteuertes Verhalten aushebeln oder aus einem sozial fehlgeprägten oder verhaltensauffälligen Tier ein Lämmchen machen. Das sind die Gesetze der Natur. Sie kann helfen, Dinge zu klären und Einblick in das Seelenleben unserer vierbeinigen Freunde geben. Entsprechend handeln müssen wir Menschen.

Bitte überlegen Sie sich im Vorfeld gut, ob Sie ggf. auch wirklich die Bereitschaft haben, Dinge zu ändern, die sich Ihr Tier vielleicht wünscht oder zumindest neu hinzuschauen. Ich möchte vermeiden, Ihr Tier in seiner Erwartungshaltung zu enttäuschen. Eine Kommunikation gleicht für das Tier oft einem Versprechen seitens des Menschen.

Um die Wartezeiten erträglich zu halten, nehme ich selbst momentan neue Aufträge für Distanzkommunikationen NUR NACH VORHERIGER RÜCKSPRACHE an.
Es geht grundsätzlich der Reihe nach Post/Kontoeingang. Notfälle haben Vorrang.

BITTE BEACHTEN: Meine Kapazitäten sind begrenzt. Da ich nicht tagesaktuell arbeiten kann, wenden Sie sich bitte mit Anfragen bzgl. verschwundener Tiere an eine meiner Kolleginnen. Ich nehme keine Aufträge zu vermissten Tieren an.

Kontakt unter
tierkommunikation@karin-mueller.com